Als es dann endlich soweit war sorgte die Verwirrung dafür, dass die Freude ein bisschen gedämmt wurde. Ein riesiger Flughafen und ein nicht ganz unbemerkter Wechsel auf überwiegend 'weiße Menschen'. Leere Autobahnen auf denen man - oh mein Gott - über 120 km/h fährt. Und Kreuzungen auf denen nicht 50 Autos gequetscht stehen, und nicht mehr vor und zurück kommen. Noch dazu gefühlte 50 Grad und gaaaanz viel Struktur und Ordnung. Schon am ersten Tag verwirrten mich die großen Unterschiede und ich versuche bis heute noch ein bisschen Normalität zu finden - vor allem wenn ich vollkommen überfordert in einem Edeka stehe!
Trotzdem fühle ich mich in meinem kleinen Heimatort an der Bergstraße immer noch ZUHAUSE! Ich kann auf eine Wahnsinns Zeit zurück blicken (die mir jetzt wie ein Traum erscheint) und bin gespannt auf das, was auf mich zu kommt.
Allen die mich unterstützt haben und stets für mich da sind, kann ich gar nicht genug danken! Meiner Gastfamilie - die es mir ermöglicht hat meinen Traum zu leben. Meiner Familie die jederzeit mit ganzem Herzen dabei war. Und meinen Freunden, die sich mit mir gefreut haben.
Kenia, und die damit verbundenen Erlebnisse und kennengelernten Menschen, haben einen besonderen Platz in meinem Herzen!
Karibu Sana!