Freitag, 31. Juli 2015

Kwa heri Kenya

Der letzte Monat ging schneller vorüber als geplant und jetzt bin ich bald schon wieder einen Monat im heimatlichen Deutschland. Einen Blogeintrag von hier zu schreiben fühlt sich komisch, ja sogar irgendwie falsch an. Trotzdem wollte ich einen kleinen Abschluss für meinen Blog schreiben, der mir in meinem Jahr in Kenia sehr viel bedeutet hat. Durch den Blog konnte ich meine Erlebnisse stets mit meiner Familie, meinen Freunden und allen die sonst noch Lust hatten meine Reise zu verfolgen, teilen. Insgesamt waren die letzten Wochen in nairobi ein großes Gefühlschaos! Jeden Tag Abschiede und traurige 'letze Male', aber auch mit jedem Tag ein bisschen mehr Vorfreude auf Zuhause! 

Als es dann endlich soweit war sorgte die Verwirrung dafür, dass die Freude ein bisschen gedämmt wurde. Ein riesiger Flughafen und ein nicht ganz unbemerkter Wechsel auf überwiegend 'weiße Menschen'. Leere Autobahnen auf denen man - oh mein Gott - über 120 km/h fährt. Und Kreuzungen auf denen nicht 50 Autos gequetscht stehen, und nicht mehr vor und zurück kommen. Noch dazu gefühlte 50 Grad und gaaaanz viel Struktur und Ordnung. Schon am ersten Tag verwirrten mich die großen Unterschiede und ich versuche bis heute noch ein bisschen Normalität zu finden - vor allem wenn ich vollkommen überfordert in einem Edeka stehe! 

Trotzdem fühle ich mich in meinem kleinen Heimatort an der Bergstraße immer noch ZUHAUSE! Ich kann auf eine Wahnsinns Zeit zurück blicken (die mir jetzt wie ein Traum erscheint) und bin gespannt auf das, was auf mich zu kommt. 

Allen die mich unterstützt haben und stets für mich da sind, kann ich gar nicht genug danken! Meiner Gastfamilie - die es mir ermöglicht hat meinen Traum zu leben. Meiner Familie die jederzeit mit ganzem Herzen dabei war. Und meinen Freunden, die sich mit mir gefreut haben. 

Kenia, und die damit verbundenen Erlebnisse und kennengelernten Menschen, haben einen besonderen Platz in meinem Herzen! 

Karibu Sana!