Nach erfolgloser Suche nach einem geeigneten Platz um zu Abend zu essen, zogen wir den 'Lonely Planet' zur Hilfe und fanden direkt um die Ecke unseres Hostels das 'Green Garden', in das wir am nächsten Morgen auch gleich zum Frühstücken gingen.
Um etwas von Kisumu zu sehen blieb uns leider nur ein Tag, aber wir machten das Beste daraus. Das schöne an Kenia ist, dass einem sofort von allen Seiten weiter geholfen wird, sobald man orientierungslos aussieht. Somit wurden wir auf direktem Weg zum 'Kiboko Bay' gewiesen. Und verbrachten dort einen sehr schönen Nachmittag zuerst am Rand des Pools mit einem frischen Saft und Blick auf den See anschließend mit einer Boots-Tour über den Lake Victoria.
Die Tour führte uns erst zu einem Fischmarkt am Rande des Sees und danach zu einer vermeintlichen Badestelle. Wir verzichteten dankend und nutzen die Gelegenheit lieber für ein paar weitere Fotos. Die Rückfahrt steuerten Iris und Ich - sehr gekonnt wohl bemerkt!
Auf dem Rückweg trafen wir auf einige Kinder und ließen uns die Gelegenheit nicht nehmen ein paar witzige Aufnahmen zu machen.
Den zweiten Abend verbrachten wir in einem vegetarischen Straßen-Restaurant, dem 'Laughing Buddha', mit sehr leckerem Essen. Leider verpassten wir die Gelegenheit die Spezialität des Hauses, den 'Sizzling Brownie' zu probieren.
Die Rückfahrt war geprägt durch wunderschöne grüne Landschaften und Dörfer. Da es Sonntag war, konnte man in kleinen Wellblech Hütten oder auch mitten auf großen Wiesen Prediger beobachten.
Vor allem aber wurde mir bewusst mit welch einer Ausdauer die Menschen hier auf kleinstem Raum große Strecken absitzen. Sogar Kinder sitzen stundenlang ohne Beschäftigung auf dem Schoß ihrer Eltern, während ich mich früher über komfortable 5-stündige Zugfahrten beschwerte.
Über diesen Ausflug werde ich mich jedenfalls nicht beschweren! Ich habe in so kurzer Zeit viele Eindrücke gesammelt trotz Nancy, trotz Fischglibber an den Fingern und trotz langer Fahrt - oder auch gerade deshalb!
-Kisumu ~ 11 km vom Äquator-











