Sonntag, 16. November 2014

Kisumu - Lake Victoria

Der Weg ist das Ziel! Unter diesem Motto stieg ich letzten Freitag in ein Matatu und fuhr mit Iris ins sechs Stunden entfernte Kisumu, nach Nairobi und Mombasa die drittgrößte Stadt Kenias. Vorbei an kleinen Dörfern, großen Teeplantagen und jede Menge Menschen. In Kisumu angekommen ging es unkompliziert und günstig von A nach B mit Boda-Bodas (Motorcycle-Taxis). Unser 'Sooper'-Hostel nur wenige Meter entfernt vom Lake Victoria, dem drittgrößten See der Welt, war auch schnell gefunden (nach dem Besuch von Nancy, einer nicht besonders kleinen Kakerlake sank unser Wohlbefinden zwar etwas, doch über das Zimmer mit eigenem Balkon konnten wir trotzdem nicht klagen). 

Nach erfolgloser Suche nach einem geeigneten Platz um zu Abend zu essen, zogen wir den 'Lonely Planet' zur Hilfe und fanden direkt um die Ecke unseres Hostels das 'Green Garden', in das wir am nächsten Morgen auch gleich zum Frühstücken gingen. 


Um etwas von Kisumu zu sehen blieb uns leider nur ein Tag, aber wir machten das Beste daraus. Das schöne an Kenia ist, dass einem sofort von allen Seiten weiter geholfen wird, sobald man orientierungslos aussieht. Somit wurden wir auf direktem Weg zum 'Kiboko Bay' gewiesen. Und verbrachten dort einen sehr schönen Nachmittag zuerst am Rand des Pools mit einem frischen Saft und Blick auf den See anschließend mit einer Boots-Tour über den Lake Victoria.
 
 

Die Tour führte uns erst zu einem Fischmarkt am Rande des Sees und danach zu einer vermeintlichen Badestelle. Wir verzichteten dankend und nutzen die Gelegenheit lieber für ein paar weitere Fotos. Die Rückfahrt steuerten Iris und Ich - sehr gekonnt wohl bemerkt! 


 



Auf dem Rückweg trafen wir auf einige Kinder und ließen uns die Gelegenheit nicht nehmen ein paar witzige Aufnahmen zu machen.
 

Den zweiten Abend verbrachten wir in einem vegetarischen Straßen-Restaurant, dem 'Laughing Buddha', mit sehr leckerem Essen. Leider verpassten wir die Gelegenheit die Spezialität des Hauses, den 'Sizzling Brownie' zu probieren. 


Die Rückfahrt war geprägt durch wunderschöne grüne Landschaften und Dörfer. Da es Sonntag war, konnte man in kleinen Wellblech Hütten oder auch mitten auf großen Wiesen Prediger beobachten. 


Vor allem aber wurde mir bewusst mit welch einer Ausdauer die Menschen hier auf kleinstem Raum große Strecken absitzen. Sogar Kinder sitzen stundenlang ohne Beschäftigung auf dem Schoß ihrer Eltern, während ich mich früher über komfortable 5-stündige Zugfahrten beschwerte.

Über diesen Ausflug werde ich mich jedenfalls nicht beschweren! Ich habe in so kurzer Zeit viele Eindrücke gesammelt trotz Nancy, trotz Fischglibber an den Fingern und trotz langer Fahrt - oder auch gerade deshalb! 

 
-Kisumu ~ 11 km vom Äquator-

 

Donnerstag, 13. November 2014

Home Sweet Home!

So ihr Lieben, mal ein ganz anderer Post! So schön es hier auch ist, es zieht einen ja doch immer wieder nach Hause. Viele haben es schon mitbekommen und ich freue mich wirklich sehr berichten zu können, dass ich Weihnachten mit meiner Familie in Deutschland verbringen werde! 

Ich könnte mir absolut nicht vorstellen über die Feiertage im 30 Grad warmen Afrika zu sitzen, während meine Familie ohne mich beschert, über den Weihnachtsmarkt schlendert und Raclette isst. Nein nein! 

Neben meiner Familie und meinen Freunden gibt es viele Kleinigkeiten die ich hier vermisst habe; Ein gemütlicher Abend in der Sneak mit anschließendem McDonalds Mitternachtssnack, eine richtige Fanta (nicht diesen Süßbapp, den es hier gibt), ja, auf jeden Fall auch typische Apfelbaum-Abende! 
Und vor allem die Freiheit abends alleine vor die Tür gehen zu können!
(Meine TO DO Liste wird von Tag zu Tag länger!)

Andererseits bin ich sehr gespannt was ich an Afrika vermissen werde und wie es sein wird mich ein zweites Mal von Deutschland zu verabschieden. 

Ich bin zuversichtlich, denn ich weiß, dass im nächsten Jahr noch einiges vor mir liegt auf das ich mich freuen kann!

-looking forward-