Verspäteter Blogeintrag!
Kurz vor meiner Abreise nach Deutschland (am 7. Dezember) entschied meine Gastmutter, mit den Kindern und mir, nach Kibera zu fahren (einer der größten und bekanntesten Slums in ganz Afrika) um zu sehen wie die Menschen dort leben.
Egal wie oft man so etwas schon in Dokumentationen gesehen hat, es mit den eigenen Sinnen zu erfahren ist nicht das selbe. Wir wurden von einem Einheimischen, der in Kibera aufgewachsen ist und auch immer noch dort lebt, herumgeführt.
Er zeigte uns wie er lebt und stellte uns seine Freunde vor. Angefangen bei seinem Zimmer, das zementiert und mit Strom versorgt war, ging es durch enge Gassen, dicht entlang an Abflussrinnen und angehäuftem Müll, zu aneinander gereihten Wellblechhütten.
Dort angekommen liefen uns circa 10 Kinder hinterher, die super begeistert davon waren weiße Menschen (Mzungu - gesprochen: Musungu) zu sehen.
In einer der 3 Quadratmeter großen Wellblechhütten, die mit Pappe und Saftverpackungen tapeziert war, legten wir eine Pause ein. Unglaublich, dass oft mehr als 5 Familienmitglieder in einer Hütte dieser Größe wohnen.
Es war interessant zu hören wie zufrieden die Leute dort mit ihrem bescheidenen Leben sind. Uns wurde sogar erzählt dass es viele Menschen in Kibera gibt, die die Möglichkeit hätten in einer besseren Unterkunft zu wohnen, es aber nicht wollen, weil Kibera ihr Zuhause ist. Letztendlich leben die Menschen in Kibera in großer Armut und unter niedrigsten Lebensbedingungen, das größte Problem dabei ist allerdings die Hygiene; die vielen Abfälle und Fäkalien verursachen eine hohe Krankheitsrate und die wenigen öffentlichen Toilettenanlagen, die kein Europäer freiwillig betreten würde, ändern daran nichts.
Nach dem Besuch des 'Art Centers' und einer kleinen Stärkung in einem einheimischen Straßencafé traten wir den Heimweg an. Mir blieben sehr viele Eindrücke im Kopf, und der Gestank der einem immer noch in der Nase saß verstärkte diese. Ich könnte mir nicht vorstellen solch ein Leben zu führen, wahrscheinlich nicht mal für ein paar Tage. Bemerkenswert wie offen, lebensfroh und zufrieden viele Menschen in Kibera dennoch sind.
Egal wie oft man so etwas schon in Dokumentationen gesehen hat, es mit den eigenen Sinnen zu erfahren ist nicht das selbe. Wir wurden von einem Einheimischen, der in Kibera aufgewachsen ist und auch immer noch dort lebt, herumgeführt.
Er zeigte uns wie er lebt und stellte uns seine Freunde vor. Angefangen bei seinem Zimmer, das zementiert und mit Strom versorgt war, ging es durch enge Gassen, dicht entlang an Abflussrinnen und angehäuftem Müll, zu aneinander gereihten Wellblechhütten.
Dort angekommen liefen uns circa 10 Kinder hinterher, die super begeistert davon waren weiße Menschen (Mzungu - gesprochen: Musungu) zu sehen.
In einer der 3 Quadratmeter großen Wellblechhütten, die mit Pappe und Saftverpackungen tapeziert war, legten wir eine Pause ein. Unglaublich, dass oft mehr als 5 Familienmitglieder in einer Hütte dieser Größe wohnen.
Es war interessant zu hören wie zufrieden die Leute dort mit ihrem bescheidenen Leben sind. Uns wurde sogar erzählt dass es viele Menschen in Kibera gibt, die die Möglichkeit hätten in einer besseren Unterkunft zu wohnen, es aber nicht wollen, weil Kibera ihr Zuhause ist. Letztendlich leben die Menschen in Kibera in großer Armut und unter niedrigsten Lebensbedingungen, das größte Problem dabei ist allerdings die Hygiene; die vielen Abfälle und Fäkalien verursachen eine hohe Krankheitsrate und die wenigen öffentlichen Toilettenanlagen, die kein Europäer freiwillig betreten würde, ändern daran nichts.
Nach dem Besuch des 'Art Centers' und einer kleinen Stärkung in einem einheimischen Straßencafé traten wir den Heimweg an. Mir blieben sehr viele Eindrücke im Kopf, und der Gestank der einem immer noch in der Nase saß verstärkte diese. Ich könnte mir nicht vorstellen solch ein Leben zu führen, wahrscheinlich nicht mal für ein paar Tage. Bemerkenswert wie offen, lebensfroh und zufrieden viele Menschen in Kibera dennoch sind.
Meine Eindrücke von Kibera wollte ich euch nicht vorenthalten. Trotzdem war es ein Tag, den man niemals annähernd so beschreiben könnte, wie man ihn erlebt hat.
Dies ist mein letzter Beitrag im Jahr 2014. Ich bin sehr froh über alles was ich in diesem Jahr gesehen und erfahren habe und möchte mich bei meiner Familie und bei meiner Gastfamilie dafür bedanken! Zur Zeit genieße ich meine Ferien in Deutschland und bin gespannt was 2015 so bringen wird!










































