Vor zwei Wochen zum Beispiel habe ich es endlich mal geschafft (nach acht Monaten im Land des Tees) eine Teeplantage zu besichtigen. Zusammen mit Wiebke und Rosi aus dem Boardinghaus der Deutschen Schule ging es zur Kiambethu Tea Farm in Limuru. Dort wurden wir auf einem sehr schönen Anwesen empfangen - natürlich zuerst einmal mit einem willkommens Tee. Danach wurde uns einiges über Herstellung und Export des Tees erklärt und im Anschluss gab es eine Führung durch Teeplantagen und angrenzende Wälder. Dabei konnte man auch einheimische Arbeiter beobachten, die wie zuvor beschrieben die Teeblätter pflücken und auslesen.
Nach der Führung stand ein Lunch im
Garten der Farm an. Nachdem wir die schöne Atmosphäre ausgiebig
genossen hatten (nach ungefähr der siebten Tasse/Glas Tee), ging es
auf den Rückweg. Wir hatten einen seeehr entspannten Tag und eine
sehr nette Gastgeberin. Ein Besuch ist für diejenigen meiner Leser,
die die Möglichkeit dazu haben, nur zu empfehlen!
Eine Woche später/ Letzte Woche ging es dann mit meiner Gastfamilie und Laura richtung Naivasha. Dort haben wir in einer kleinen aber sehr schönen Lodge unser verlängertes Wochenende verbracht. Geschlafen haben wir in möbelierten Zelten mit einem Ausblick auf den Lake Naivasha und die dahinter liegenden Berge (unter anderem den Vulkan Mount Longonot, von dem ich schon einmal in meinem Blog berichtet habe).
Am Samstag den 2. Mai brachen wir dann
morgens zu unserer Wanderung auf, die von Laura und mir zur
kenianischen (Weinlagen)Wanderung 2015 (ohne Wein) getauft wurde.
Trotz nüchternem Zustand - man glaubt es kaum - hatten wir jede
Menge Spaß und einen richtig schönen Tag!
Im Anschluss ging es zur Abkühlung in den Schwimmteich. Es war ein tolles Wochenende und da Laura jetzt in einem Projekt in Nairobi ist war es auch nicht unser letztes gemeinsames Wochenende in Kenia..
..bis dahin heißt es abwarten und Tee trinken..
